Heureka

Heute habe ich mal wieder was Neues ausprobiert: Ich war Komparsin beim Dreh eines Musikvideos. Genauer gesagt, dem Video zum Titelsong des neuen Albums „Heureka“ der sympathischen Band Tomte. Die Tätigkeit eines Komparsen besteht in erster Linie darin, auf seinen Einsatz zu warten. Bestellt waren die etwa 25 schwarz-weiß gekleideten Grand-Hotel-van-Cleef-Newsletter-Abonnenten um 14 Uhr. Da wurde uns schon gesagt, dass es noch einen Moment dauert. Nach einer Viertelstunde brachte ein freundlicher junger Mann eine Palette „Red Bull“. Etwas später dann Wasser und Chips. Gegen 15 Uhr tauchte er mit einem Kasten „König Pilsener“ wieder auf. Jetzt wurde er mir langsam sympathisch. Jedoch halte ich es für tendenziell kontraproduktiv, Komparsen schon vergleichsweise früh mit Alkohol bei Laune zu halten. Es sei denn, man möchte sie später als Gefallene einer Schlacht oder ähnlich reglose Gestalten einsetzen. Ich wurde jedenfalls ein bisschen müde von dem Bier. Die Müdigkeit versuchte ich dann mit dem gegen halb vier ausgeschenkten Wodka-Red Bull zu bekämpfen. Half aber nur, die Wartezeit irgendwie sinnvoll zu gestalten.

 

Das Catering.
Das Catering.

Nebenbei schaute ich immer mal wieder den laufenden Dreharbeiten zu. Zum Beispiel dem Einsatz dieser HipHop-Truppe, die die Bühne stürmten und da dann ihre Choreographie aufführten. Sehr coole Jungs, die es wirklich draufhatten mit dem Tanzen.

 

Die HipHop-Tänzer
Die HipHop-Tänzer

Irgendwann war es tatsächlich soweit: Die schwarz-weiß gekleideten Menschen sollten sich an Bistrotischen platzieren und Gäste eines Lokals mit Live-Musik mimen. Zunächst schenken sie der Band keine Beachtung, aber irgendwann stehen ein paar auf und fangen an zu tanzen. Ich wurde zu diesem Dreh gelockt mit der Ansage, die Komparsen würden „trinken und tanzen“, also hatte ich mich gleich gemeldet auf die Frage, wer denn gerne vor der Bühne tanzen würde. Und damit ist die Geschichte schon fast zu Ende, denn mehr ist nicht passiert in den vielen Stunden, die ich in diesem Neuköllner Studio verbrachte.

Das Highlight: Als Thees Uhlmann verkündete, dass die lieben Statisten für ihr geduldiges Ausharren alle ein Konzertticket für ein Tomte-Konzert ihrer Wahl geschenkt bekämen. Leider bin ich am 20. Dezember schon im Weihnachtsurlaub und kann das deshalb nicht wahrnehmen. Schnüff.

Dieser Beitrag wurde Ihnen präsentiert von… also nee, das ist mir jetzt zu doof, wer das nicht kapiert hat, kann gar nicht lesen.

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Über Zufall

Weiblich, geboren am 6. April 1975, wohnhaft in Berlin.
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